Hygienekonzept

Hygienekonzept für Besuche im Haus Residia und das zeitweilige Verlassen durch die Bewohnerinnen und Bewohner

die Bewohnerinnen und Bewohner in unserer Einrichtung haben das Recht, auf Basis eines von uns erstellten Hygienekonzepts Besuch von einer Person zu empfangen bzw. selbst die Einrichtung zeitweilig zu verlassen. Dieses Hygienekonzept beschreibt, wie die folgenden Voraussetzungen in unserer Einrichtung „Haus Residia“ umgesetzt werden, um die Bewohnerinnen und Bewohner vor einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst zu schützen.

Derzeit ist die Einrichtung aufgrund der Corona- Infektionen für Besucher geschlossen.

1.Besuche

Allgemeine Regelungen ab dem 22.03.2021

  • Besuchstage sind von Montag bis Freitag.Um Berufstätigen Angehörigen einen Besuch zu ermöglichen, bieten wir nur für diesen Personenkreis, sonntags eine Besuchszeit von 14.00- 16.00 Uhr, an.
  • Sollten sich Besucher widerrechtlich in der Einrichtung aufhalten, haben die Mitarbeiter das Recht und die Pflicht diese des Hauses zu verweisen.
  • Besuchstermine in der Woche müssen, wie gehabt, einen Tag vorher angemeldet werden (Terminvergabe). Anmeldezeiten sind von 9.00 Uhr bis 14.00 unter der Telefonnummer 05821/9822-0. Termine, die nicht rechtzeitig in diesem Rahmen angemeldet sind, finden künftig keine Berücksichtigung.
  • Ich möchte Sie, im Sinne meiner Mitarbeiter darum bitten, von endlosen Diskussionen abzusehen. Die Mitarbeiter folgen auch nur der Anweisung, die Sie erhalten haben.

1.1 Grundlagen und Vorraussetzungen

  • Bei Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen in der Einrichtung sind Besuche nicht zulässig.
  • Der Besuch durch Personen mit Krankheitssymptomen, die mit COVID-19 vereinbar sind, insbesondere Erkältungssymptomen, COVID-19-Erkrankte oder Kontaktpersonen zu COVID-19-Erkrankten ist nicht zulässig.
  • Die Besucherin oder der Besucher trägt während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Schutz MNS. Hiervon kann beim Besuch von Menschen mit Demenz oder einer erheblichen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung ausnahmsweise abgewichen werden, wenn die Bewohnerin / der Bewohner nur bei Abnahme der Bedeckung seine Besucherin / seinen Besucher erkennt.
  • Atemschutzmasken (z.B. Typ FFP-2) mit Ausatemventil sind als Fremdschutz nicht geeignet, da durch das Ventil Tröpfchen in die Umgebung gelangen können!
  • Bei Betreten der Einrichtung führt die Besucherin oder der Besucher eine Händedesinfektion durch. Die Einweisung ist bei dem ersten Besuch zu dokumentieren und von der Besucherin bzw. dem Besucher zu quittieren.
  • Das Betreten und Verlassen der Einrichtung durch die Besucherin oder den Besucher ist mit ihrem oder seinem Einverständnis zu dokumentieren (Besuchsdatum und -uhrzeit, Besucher- und Bewohnername, Kontaktdaten, Telefonnummer, Symptomstatus, Kontakte), um für eine evtl. erforderliche Kontaktnachverfolgung identifiziert werden zu können. Die Dokumentation ist drei Wochen aufzubewahren. Der Besuch ist nur für Besucherinnen und Besucher möglich, die ihre Kontaktdaten dokumentieren lassen.
  • Das Abstandsgebot > 1,5 – 2 m ist durchgehend einzuhalten (!). Das Einhalten des Abstands soll durch organisatorische, optische oder physische Barrieremaßnahmen gefördert werden (Tisch- und Stuhlaufstellung)
  • Es ist jederzeit den Anweisungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bad Bevensen GmbH Folge zu leisten, ansonsten kann vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden, bis hin zu Betretungsverboten oder sogar Anzeigen.
  • Essen und Trinken sind während des Besuchs nicht zulässig; Ausnahmen sind möglich, wenn eine Bewohnerin bzw. ein Bewohner mit Demenz oder einer erheblichen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nur in Anwesenheit eines Angehörigen bzw. bei Darreichung durch einen Angehörigen Speisen und / oder Getränke in ausreichendem Maß zu sich nimmt. Nahrungsmittel oder sonstige Geschenke dürfen mitgebracht werden. Beim Überreichen sollten Situationen vermieden werden, in denen die Abstandsregel nicht mehr eingehalten oder ein Hand-Gesichts- bzw. Gesichts-Gesichtskontakt gefördert wird.
  • Die Schutzausrüstung der Besucherinnen und Besucher haben selbige selbst zu stellen, aufgrund der allgemeinen Knappheit. Die Bad Bevensen GmbH erklärt ausdrücklich, dass es sich um funktionsfähiges Schutzmaterial handeln muss. Ist selbiges nicht vorhanden, so kann die Einrichtung anordnen, dass ein von ihrem angebotenen Material, kostenpflichtig genutzt werden muss. Sollte dies nicht akzeptiert werden, wird der Zutritt verwehrt. Die Bad Bevensen GmbH ist grundsätzlich nicht verpflichtet, Schutzausrüstung zu stellen.
  • Pro Wohnbereich dürfen zum gleichen Zeitrahmen maximal 3 Besucher anwesend sein. Wohnbereich 1 nur 2 Personen.
  • Pro Tag dürfen max. 30 Besucher zu unterschiedlichen Zeiten anwesend sein!
  • Der Besuchszeitrahmen muss zwingend eingehalten werden. Ist der Besuch beendet, bitte die Einrichtung auf direktem Weg, über den Haupteingang verlassen. Bitte nehmen Sie Rücksicht und achten sie selbständig auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Zeitvorgaben.
  • Nach Möglichkeit trägt auch die Bewohnerin oder der Bewohner eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sie bzw. er das toleriert.
  • Besucherinnen und Besucher dürfen nicht von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzte WCs benutzen.

1.2. Besondere Bedingungen bei Besuch in einem Besuchsraum

  • Die Räumlichkeit, in der Besuche durchgeführt werden sollen (Besuchsraum), ist so auszuwählen, dass in diesem die Abstandsregeln eingehalten werden können. Nach jedem Besuch ist für ausreichend Luftaustausch zu sorgen (Fensterlüftung in Form von Stoßlüften; Kipplüftung ist nicht ausreichend).
  • Die Räumlichkeit ist ohne unnötige Umwege und Begegnungen aufzusuchen.
  • Die Kontaktflächen an den Besuchsplätzen sind nach jedem Besuch zu reinigen bzw. zu desinfizieren (entsprechend einrichtungsbezogenem Reinigungs- und Desinfektionsplan).

1.3 Besonderheiten beim Besuch im Bewohnerzimmer

  • Bei Besuch im Bewohnerzimmer sind die Abstandsregeln einzuhalten; dieses gilt insbesondere in Mehrbettzimmern.
  • Bei Besuch im Bewohnerzimmer ist max. eine Besucherin oder ein Besucher zulässig. Auch hier sind insbesondere die Abstandsregeln einzuhalten. Dies gilt auch in Mehrbettzimmern.
  • Das möglichst beidseitige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird beim Besuch im Bewohnerzimmer empfohlen! Im Mehrbettzimmer sollte möglichst jede anwesende Person eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Beim Betreten und Verlassen des Bewohnerzimmers ist durch die Besucherin oder den Besucher eine Händedesinfektion durchzuführen.
  • Auch in den Bewohnerzimmern ist nach jedem Besuch für ausreichend Luftaustausch zu sorgen.
  • Die Kontaktflächen sind nach jedem Besuch zu reinigen bzw. zu desinfizieren (entsprechend einrichtungsbezogenem Reinigungs- und Desinfektionsplan).

1.4. Ausnahmeregelungen für Besuche ohne Einhaltung des Mindestabstands

Der Mindestabstand kann nur in medizinisch begründeten Ausnahmefällen unterschritten werden, etwa weil auf anderem Wege die Kontaktaufnahme zu einer Bewohnerin bzw. einem Bewohner mit Demenz oder einer erheblichen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht möglich ist.
Hier wird empfohlen, basierend auf einer Risikobewertung des Einzelfalls durch die Einrichtungsleitung und den behandelnden Arzt besondere Schutzmaßnahmen vorzunehmen. Schutzmaßnahmen sind z.B. das gegenseitige Tragen einer Mund-Nasen-Schutz-Maske (MNS) (nicht nur Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) / sogenannte “Community-Mask”, da der Mund-Nasen-Schutz (MNS) nicht nur Fremdschutz ist, sondern bei korrekter Anwendung auch einen höheren Eigenschutz als die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bietet) oder das einseitige Tragen einer Atemschutzmaske ohne Ausatemventil (z.B. Typ FFP-2).
Ggf. ist auch das Tragen weiterer Schutzkleidung notwendig. Eine Einweisung in die korrekte Anwendung der Schutzmasken / -kleidung und in ggf. erforderliche Händedesinfektionen ist sicherzustellen.
Der Mindestabstand kann beispielsweise auch unterschritten werden, um das Schieben eines Rollstuhls zu ermöglichen.

1.5. Regelung zur Aufnahme von neuen Bewohnern

Eine Aufnahme neuer Bewohner erfolgt für eine Doppelzimmer nur nach Vorlage eines Corona PCR Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ansonsten kann die Aufnahme auch kurzfristig, zum Schutz der restlichen Bewohner, verweigert werden. Aufnahme von Bewohnern im Einzelzimmer wird gleichbehandelt, wenn eine 14 tägige Isolation nicht gewünscht oder aus gesundheitlichen Gründen (Demenz) nicht möglich ist. Ansonsten erfolgt eine 14 tätige Quarantäne unter entsprechenden Schutzmaßnehmen.

Bei Rückkehr aus dem Krankenhaus, ist derzeit eine Isolierung nicht nötig. Sollte sich die Lage weiter verschlechtern sind hier die Durchführung von Corona Schnelltests angedacht.

2. Empfehlungen für das Verlassen der Einrichtung durch die Bewohnerinnen und Bewohner

Bewohnerinnen und Bewohner, die das Einrichtungsgelände zeitweilig verlassen möchten (z.B. für einen Spaziergang im Park), sollten auf mögliche Infektionsrisiken und deren Auswirkungen hingewiesen und zur Einhaltung folgender Hygieneregeln angeleitet werden:

  • Bei zu erwartendem Kontakt mit anderen Personen sollte ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) (möglichst nicht nur eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) / sogenannte “Community Mask”, da der Mund-Nasen-Schutz (MNS) nicht nur Fremdschutz ist, sondern bei korrekter Anwendung auch einen höheren Eigenschutz als die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) bietet) getragen werden, der bereits vor Kontakt aufgesetzt wird.
  • Bei Kontakt zu anderen Personen außerhalb der Einrichtung ist der Mindestabstand von > 1,5 – 2 m einzuhalten.
  • Beim Wiederbetreten der Einrichtung ist von der / dem in die Einrichtung zurückkehrenden Bewohnerin / Bewohner umgehend eine gründliche Händewaschung mit Wasser und Seife bzw. eine Händedesinfektion durchzuführen.
  •  Die Bewohnerin / der Bewohner sollte nach Rückkehr in die Einrichtung den Mindestabstand > 1,5 – 2 m zu anderen Bewohnerinnen und Bewohnern zu deren Schutz konsequent einhalten. Insbesondere wenn die Einhaltung des Mindestabstands nicht zu gewährleisten ist, wird empfohlen, dass die Bewohnerin / der Bewohner bei direktem Kontakt zu anderen Personen in der Einrichtung einen Mund-Nasen-Schutz trägt, soweit es ihr / ihm zumutbar ist.
  • Die Bewohnerin / der Bewohner sollte auf Symptome, die mit COVID-19 vereinbar sind, beobachtet werden. Bei Auftreten von Symptomen ist die Bewohnerin / der Bewohner umgehend zu isolieren und eine Abklärung auf COVID-19 zu veranlassen

In Gebieten, in denen es aktuell eine Häufung von Infektionsfällen gibt, sollten Ausgänge nur erfolgen, wenn sie unbedingt erforderlich sind. Hier sollte im Zweifelsfall möglichst vorab mit der behandelnden Ärztin / dem behandelnden Arzt eine Bewertung des Infektionsrisikos vorgenommen werden.

Regelungen für alle Dienstleister, wie Therapeuten, Fußpflege, Friseur, Wartungsfirmen etc.

  • Betreten der Einrichtung ist nur über den Haupteingang gestattet. Bitte lesen Sie die aufgestellten Hygieneregeln sorgfältig durch und bestätigen Sie dieses mit dem ausgelegten Zettel. Ausgefüllte Zettel in aufgestellte Box werfen, um Ihre Daten zu schützen.
  • Der Besuch durch Personen mit Krankheitssymptomen, die mit COVID-19 vereinbar sind, insbesondere Erkältungssymptomen, COVID-19-Erkrankte oder Kontaktpersonen zu COVID-19-Erkrankten ist nicht zulässig
  • Besuchte Bewohner/innen müssen in der Liste festgehalten werden Feste Dienstleister haben im Eingangsbereich eine Mappe in der die erforderlichen Daten hinterlegt werden können.
  • Termine müssen mit der Einrichtung abgesprochen werden, feste Hausbesuche dürfen ohne vorherige Terminierung durchgeführt werden
  • Betreten ist nur nach Anlage der persönlichen Schutzausrüstung, mehrlagiger Mund- Nasenschutz (MNS), Handschuhe, (Schutzkittel nach eigenem Ermessen) gestattet. Hände Desinfektion im Eingangsbereich bei Betreten und Verlassen der Einrichtung
  • Während des gesamten Aufenthaltes innerhalb der Einrichtung bitte den Mund- Nasenschutz (MNS) nicht abnehmen.
  • Ein Mindestabstand von >1,5-2m zum/r Bewohner/in, Mitarbeiter/ in muss eingehalten werden, sofern nicht anders nötig
  • Laufwege müssen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Der Besucher muss den direkten Weg zum Bewohnerzimmer oder zum Ort der durchzuführenden Dienstleistung wählen

3. Maßnahmen im Rahmen eines Ausbruchs

Im Falle eines Ausbruchsgeschehens in der Einrichtung greifen die Hausinternen Konzepte:

  • Pandemiekonzept
  • Pandemieplan
  • Konzept zur Vermeidung eines übergreifenden Ausbruchsgeschehens

In den Konzepten ist das genaue Vorgehen im Ausbruchsfall dargelegt. Die Konzepte sind beim zuständigen Gesundheitsamt in Uelzen hinterlegt worden.

4. Maßnahmen zur Neuaufnahme von Bewohnern

Neuaufnahmen erfolgen möglichst nur in Bereichen, die nicht unter Quarantäne stehen. Neuaufnahmen unterliegen, den in diesem Konzept dargelegten Grundregeln zur Neuaufnahme.